Der Markt der Sozialimmobilien ist ein interessantes und zukunftsträchtiges, allerdings auch ein hoch spezialisiertes und damit nicht immer einfaches Segment. Aus diesem Grund stehen wir unseren Kunden als ein spezialisierter Partner in allen Fragen rund um die Finanzierung und Erstellung von Sozialimmobilien zur Verfügung.

Der Wirtschaftsektor „Sozialwirtschaft" ist zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor angesiedelt. Im Unterschied zur Privatwirtschaft stehen in diesem Bereich nicht primär Profitziele, sondern Sachziele im Mittelpunkt. Hauptziel ist hierbei die Erlangung von individueller und gemeinschaftlicher Wohlfahrt, unter anderem in den Bereichen ambulante und stationäre Pflege, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Beratung und Altenhilfe. Die Sozialwirtschaft leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der sozialen Not in Deutschland sowie zur sozialen Stabilität.

In Deutschland zählen zur Sozialwirtschaft hauptsächlich die Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege, Selbsthilfe-Organisationen, öffentlich getragene Sozialversorgung sowie zunehmend auch immer mehr private Dienstleister.

Der Markt der Sozialwirtschaft wird als einer der bedeutendsten Wachstumsmärkte in Deutschland angesehen. So beschäftigen allein die Wohlfahrtsverbände - mit rund 1,5 Millionen Menschen - fast vier Prozent aller Erwerbstätigen Deutschlands. Seit dem Jahr 2004 hat sich auch die Zahl der Einrichtungen und Dienste um mehr als drei Prozent erhöht. Dieses Wachstum verdankt die Branche neben der demografischen Entwicklung auch den geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen:

Deutschlands Bevölkerung wird zunehmend älter. So sind heutzutage etwa 20% der Bevölkerung 65 Jahre oder älter. In den kommenden beiden Jahrzehnten wird sich der Anteil älterer Menschen erheblich erhöhen. Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler merkt dazu an: „Im Jahr 2060 wird dann jeder Dritte mindestens 65 Lebensjahre durchlebt haben – jeder Siebente wird sogar 80 Jahre oder älter sein“.

Die demografische Entwicklung und die damit einhergehende Verschiebung der Altersgruppen bedingt eine immer größer werdende Zielgruppe insbesondere im Bereich der Altenpflege. Mit dem steigenden Anteil älterer Menschen steigt entsprechend die Nachfrage nach bedarfsgerechten Dienstleistungen.

Gesellschaftlich ist in den letzten Jahrzehnten zu beobachten, dass die Familien kleiner werden und die Möglichkeit bzw. Bereitschaft abnimmt, ältere Familienmitglieder zuhause im Familienverband zu versorgen und zu pflegen.

 

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