Die heute absehbare Entwicklung beschert den Anbietern der Sozialwirtschaft nicht jedoch nur positive Zukunftsaussichten. Diese agieren als Unternehmen in einem Umfeld, das sich mit hohem Tempo sowohl aufgrund der gesellschaftlich-kulturellen Entwicklung, den gesetzlichen Rahmenbedingungen als auch der monetären Situation im Gesundheitswesen verändert.

Der Demographische Wandel beeinflusst die Entwicklung der Sozialwirtschaft nicht nur durch ein Wachsen der Zielgruppe, sondern bedingt auf der anderen Seite einen signifikanten Fachkräftemangel sowie eine grundlegende Veränderung des Marktes. Zum einen verändert sich das Nachfrageverhalten durch die zukünftig immer wichtiger werdende Konsumentengruppe der Älteren mit immer höheren Ansprüchen. Zum anderen ist zu erwarten, dass sich die Finanzierungssituation in den nächsten Jahren stetig verschlechtern wird, da immer mehr Pflegebedürftige einer immer geringer werdenden Anzahl an Erwerbstätigen gegenüberstehen, welche das System im Sinne des Generationenvertrags monetär tragen müssen.

Es sind also vielfältige Aufgaben zu bewältigen - damit die Institutionen und Unternehmen des Sozialwirtschaft zukunftsfähig bleiben. Dieses ist nur durch ein gesteuertes Bündel an unterschiedlichsten Aktivitäten zu erreichen, wie beispielsweise durch Maßnahmen zur Mitarbeiterförderung und –bindung, Ausarbeitung von neuen Dienstleistungskonzepten und durch regelmäßige und nachhaltige Investitionen in die Ausstattung und die Gebäude.

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