Zahlungsunfähigkeit

Unter Zahlungsunfähigkeit ist die Situation zu verstehen, wenn ein Wirtschaftssubjekt nicht mehr in der Lage ist, ausstehende Rechnungen und laufende Ausgaben über eigenes Kapital, Einnahmen oder laufende Kredite zu decken. Bei der Zahlungsunfähigkeit des Leasingnehmers kann die Leasinggesellschaft den Leasingvertrag fristlos kündigen, alle noch offenen Leasingraten abgezinst fällig stellen sowie das Leasingobjekt zurückverlangen.

Zahlungsweise

Im Allgemeinen werden die Leasingraten monatlich oder vierteljährlich im Voraus im Bankeinzugsverfahren gezahlt.

Zession

Eine Zession ist die Übertragung einer Forderung von dem Gläubiger (Zedent) auf einen Dritten (Zessionar), welcher dadurch neuer Gläubiger wird. Beim Leasing taucht dieser Begriff insbesondere im Zusammenhang mit dem regresslosen Verkauf einer Leasing-Forderung durch die Leasinggesellschaft (Zedent) an eine Bank (Zessionar) und im sogenannten Untervermietungsbereich auf. Häufig bestehen die Finanzierungspartner der Leasinggesellschaften auf eine „offene Zession“, also auf eine Offenlegung der Forderungsabtretung gegenüber dem Leasingnehmer.

Zinsanpassungsklausel

Siehe Konversion

Zinsfestschreibung

Die vertragliche Festschreibung eines definierten Zinssatzes über die Gesamtlaufzeit bzw. über einen Teilzeitraum der Vertragslaufzeit. Eine solche Vereinbarung sichert das Zinsrisiko des Leasingnehmers ab. Für diese Sicherheit wird meist eine gesonderte Gebühr berechnet.

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