Verität

Der Begriff bezeichnet den rechtlichen Bestand einer Forderung. Sollte der Leasinggeber seine zukünftigen Forderungen aus dem Leasingvertrag an Dritte veräußern, beispielsweise um Liquidität zu schaffen, so haftet er gegenüber dem Käufer für den rechtlichen Bestand der Forderung, nicht aber für die tatsächliche Werthaltigkeit.

Versicherung

Im Interesse aller Vertragsbeteiligten sind Leasingobjekte hinreichend zu versichern. Hierzu ist der Leasingnehmer auch gemäß der Leasing-AGB vertraglich verpflichtet. Beim Immobilien-Leasing obliegt es der Objektgesellschaft, die Immobilie gegen die üblichen Risiken zum Neuwert zu versichern. Dieses betrifft insbesondere die Grundstücks- und Bauherrenhaftpflicht-, Bauwesen- und ggf. Rohbau-Feuerversicherung sowie die übliche Feuer-, Sturm- und Leitungswasserschaden-Versicherung. Im Rahmen von sogenannten "all in Policen" bzw. "extended coverage" soll ferner eine weitestgehende Risikominimierung erreicht werden. Zurzeit ist eine allumfassende Versicherungsmöglichkeit am deutschen Markt allerdings nicht erhältlich, beispielsweise werden Bodenkontamination oder Atom-Schäden nicht versichert.  

Vertragsverwaltung

Nach Prüfung und Annahme des Leasingantrages, Erstellung und rechtskräftiger Unterzeichnung des Leasingvertrags und Abwicklung des vertraglich vereinbarten Geschäfts erfolgt die Übernahme der Geschäftsdokumente in die Vertragsverwaltung.

Wartungsvertrag

Für die laufende funktionale und technische Betreuung des Leasingobjekts wird vom Leasingnehmer ein Wartungsvertrag auf eigene Kosten abgeschlossen.

Wertsteigerung

Immobilien unterliegen - im Gegensatz zu Grundstücken - buchhalterischen Abschreibungen, sodass im Lauf der Zeit stille Reserven entstehen können. Bei der Vertragsgestaltung eines Immobilien-Leasingvertrages kann dem Leasingnehmer eine Kaufoption eingeräumt werden.

Wirtschaftliches Eigentum

Ein Wirtschaftsgut ist einem Anderen als dem Eigentümer zuzurechnen, wenn der Andere die tatsächliche Herrschaft über das Wirtschaftsgut so ausübt, dass der Eigentümer für die gewöhnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich ausgeschlossen werden kann. Vorraussetzung für die gewünschte steuerliche Zurechnung des Leasingobjekts beim Leasinggeber ist, dass dieser zivilrechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer ist. Aus diesem Grund stellen standardisierte Leasingverträge sicher, dass das wirtschaftliche Eigentum an den Objekten beim Leasinggeber liegt.

Wirtschaftsprüfer (Abschlussprüfer)

Der Wirtschaftsprüfer prüft unter anderem die ordnungsgemäße Buchführung eines Unternehmens sowie die rechtmäßige Aufstellung des Jahresabschlusses.

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